Pressestimmen

„Umso gelassener, jovialer wirkt Burkhard Forstreuter im ausgedienten Morgenmantel als Hamm. Und dann wieder reitet er auf Clovs Rücken wie ein Teufel. Forstreuter glänzt in seinen Monologen, souverän, bösartig, verführerisch. Er versucht immer wieder seine Rolle aufzubrechen, indem er das Publikum adressiert: „Was ist denn nur los?“, beugt er sich von seinem Thron hinüber. Oder zeigt in die Reihe: „Wollen wir uns alle mal totlachen?“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung 05.06.10

„Die [Inszenierung „Der zerbrochene Krug“] wird vor allem durch Burkhard Forstreuter als windigem Richter Adam, der sich nicht nur einmal in seiner roten Richterrobe verfängt und mit körperlicher Behändigkeit durchs Stück tobt, dominiert. Er spielt mit Sprachgewalt und sympathischer Schlitzohrigkeit erfolgreich und überzeugend gegen das Rollenklischee des bockfüßigen, feisten Lüstlings an. Nicht dummdreiste Lüsternheit, sondern einen mit allen Wassern gewaschenen Hagestolz, der sich in seinen Fallstricken verfängt, kehrt er in seinem fulminanten Spiel hervor."
Stendaler Volksstimme 15.09.08

„Richter Adam verleiht Burkhard Forstreuter zeternd, anbiedernd, drohend bis ins brutale gehende Züge. Die Paarung zwischen Behäbigkeit, Gerissenheit und bösem, aber doch auch armen Teufel macht die Zentralfigur zu einem der beliebtesten Komödiengestalten in der deutschen Literatur. Burkhard Forstreuter gibt ihr in Stendal alle diese Eigenschaften."
AZ 15.09.08

„Herrlich die überzeichneten Hauptfiguren. Vor allem Burkhard Forstreuter als Herzog Orsino fällt dabei auf. Mal melancholisch Musik lauschend, mal enthusiastisch seine Liebe beschreibend badet er im Selbstmitleid und weiß dabei zu faszinieren."
AZ 02.06.09

„Ist Theater Luxus? Ist das Theater tot? Diese Fragen werden nicht nur an Theatermacher heran getragen, sie stellen sie sich längst selbst. Die packende Inszenierung von Einar Schleefs "Die Schauspieler", die am Freitag in der Theaterhalle am Solimare Premiere hatte, gibt eine Antwort: Nirgendwo sonst als im Theater werden so unmittelbar und intensiv Fragen an das Menschsein gestellt... Herausragend darin immer wieder Burkhard Forstreuter in der Verkörperung des Schauspieler 1... "
Rheinische Post 21.4.08

„Umwerfend, wie leicht Burkhard Forstreuter in die verschiedenen Charaktere schlüpft. Sei es als verloren selbstverliebter Saladin, als nervös bissiger Curt oder als durchgeknallter Derwisch. Eine überzeugende Schauspielerleistung.“
NWZ 21.09.07

Es gelingt Burkhard Forstreuter mit minimalem Aufwand, jedem Alt-Punk einen unverwechselbaren Charakter zu geben. Jeder, der sich für Modetrends und ihre Wirkung auf Menschen interessiert, sollte sich das Stück von Regisseur Holger Bergmann unbedingt
ansehen."
NRZ 9.10.06

Burkhard Forstreuter gibt einen brillianten Jedermann ab, der flucht, brüllt und fleht."
NWZ 26.11.05

Überzeugend Burkhard Forstreuter als König Bahram – mit minimalistischen Gesten und fein gespielter Ironie entwickelt er das Psychogram eines einsamen Despoten. Sehenswert."
Information 10.6.04

Der Clemens von Brentano des Burkhard Forstreuter stolziert, hechelt und klagt so selbstverliebt durch die Szenen, dass man sich seinem Schwärmertum kaum zu entziehen vermag. Eine Gliederpuppe der Poesie - Überragende Leistung."
Allgemeine Zeitung Rhein Main Presse 31.8.02

Forstreuter könnte als Schauspieler in der ersten Liga agieren, wohl artikulierend, mimisch perfekt. Im knittrigen Leinenanzug spielt er den Kreon einfach Klasse."
NWZ 31.7.2000

Wie Burkhard Forstreuter den hilfslosen, verängstigten Menschen spielt ..., das ist packend, aufwühlend, mitleiderregend und kaum zu ertragen."
WAZ 28.12.96

Herausragend war vor allem Burkhard Forstreuter in der Doppelrolle als Herzog von Athen und Elfenkönig."
Bergische Morgenpost 13.7.96

Burkhard Forstreuter entwickelt in der Darstellung des Hans einfühlsam und zielsicher dessen Zerrissenheit, die in der ganzen Bandbreite von virtuoser Bewegungsorgie bis zur gänzlich erschlafften Kraftlosigkeit beeindruckend vorgeführt wird."
WZ 25.10.95